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Geschichte der Schule

Wir sind eine Schule mit langer Tradition, die sich auch in unserem Gebäude zeigt. Wer unser Hauptgebäude betritt, merkt dies sofort, ohne zu wissen, wie alt die Schule bereits ist.  

Bereits vor mehr als hundert Jahren, im Jahr 1913, wurden am heutigen Standort die Schickhardt-Realschule und die Schickhardt-Bürgerschule für Knaben gegründet. 1941 wurde die Realschule zur Schickhardt-Oberschule, sodass seit nunmehr 70 Jahren die Reifeprüfung, also das Abitur, an unserem Standort abgelegt werden kann.  

Doch dann kam der Krieg, der vieles verändert hat, so auch an unserer Schule. Nach der Einstellung des Schulbetriebs während des Zweiten Weltkrieges wurde der Schulbetrieb 1946 wieder aufgenommen. In den Nachkriegsjahren wurden in dem schwer beschädigten Schulgebäude nicht nur die Schüler*innen der Schickhardt-Oberschule unterrichtet, sondern auch die von benachbarten, völlig zerstörten Schulen – davon gab es sehr viele in Stuttgart. 

Seit dem Jahr 1952 trägt unsere Schule ihren heutigen Namen „Schickhardt-Gymnasium“. 

Dass das Gebäude heute trotz seines Alters sehr modern wirkt, liegt an der aufwendigen Sanierung. Zum 100-jährigen Schuljubiläum 2013 haben wir das vollständig sanierte und modernisierte Hauptgebäude bezogen. Während die Grundmauern des Gebäudes heute noch die zeitlose Architektur ihrer Entstehungszeit ausstrahlen, ist die technische Ausstattung der Unterrichtsräume vielfältig und modern. 

Heute besuchen mehr als 640 Schüler*innen unsere Schule im Stuttgarter Süden. 

Namensgeber

Heinrich Schickhardt (1558-1635) hat ein halbes Jahrhundert lang das Erscheinungsbild des Herzogtums Württemberg geprägt. Er entwarf, plante, fertigte und renovierte zahlreiche Bauwerke und technische Objekte. Im Laufe seines Lebens hat Schickhardt etwa 50 Schlösser und Herrensitze umgestaltet oder neu erbaut. Leben und Werk des berühmten Baumeisters sind eng mit Stuttgart verknüpft. Besonders der Schillerplatz, im Herzen von Stuttgarts historischer Innenstadt gelegen, ist vom Einfluss Schickhardts geprägt. Mit ihm hat Schickhardt 1594 einen der großartigsten und harmonischsten Plätze der deutschen Renaissance geschaffen. Auch der Prinzenbau auf dem Schillerplatz, der Turm der Cannstatter Stiftskirche und Reste seines Wohnhauses erinnern heute noch an den berühmten Baumeister der Renaissance.

Historie

1913Einweihung der Schickhardt-Realschule und der Schickhardt-Bürgerschule für Knaben.
1941Umbenennung der Schickhardt-Realschule in Schickhardt-Oberschule. Durch den Status einer Vollanstalt kann die Reifeprüfung an der Schickhardt-Schule abgelegt werden.
1946Wiederbeginn des Lehrbetriebs. Neben den Schickhardt-Schülern waren in dem schwer beschädigten Schulgebäude auch Schüler*innen benachbarter Schulen untergebracht, deren Schulgebäude in der Innenstadt vollständig zerstört waren.
1952Umbenennung der Schickhardt-Oberschule in Schickhardt-Gymnasium.
196250-jähriges Schuljubiläum; das Gymnasium wird mittlerweile von mehr als 500 Schüler*innen besucht.
1971Der Erweiterungsbau des Gymnasiums wird eingeweiht (Fachräume für MINT-Fächer).
1983Einweihung der neuen Sporthalle.
2001Das Schickhardt-Gymnasium erhält den Status einer "Eliteschule des Sports".
2013Das Schickhardt-Gymnasium bezieht pünktlich zum 100-jährigen Schuljubiläum das komplett sanierte und modernisierte Hauptgebäude.